• ene mene miste mutti schreibt ne liste

Gesundes Essen für Kinder – 9 einfache Tricks & ein Buch-Tipp

Ui – wie aufregend!! Meine Blogger Freundin Mareike Opitz hat ihr erstes Buch veröffentlicht. Es trägt den Titel: „Ene, mene, Miste, Mutti schreibt ’ne Liste“ und ist gerade im Rowohlt Verlag erschienen. Ich freue mich ganz doll mit ihr!!

Listen sind Mareikes Markenzeichen – sie ist zweifache Mutter und schreibt schon seit einigen Jahren den wunderbaren Mama-Blog Mutti so yeah (www.muttisoyeah.de). Neben irre komischen Listen zum Mama- (und Papa-)Alltag dreht sich auf Mutti so yeah alles um Dinge, die Eltern gute Laune machen. Immer mit einer Portion Humor erzählt und mit einer erfrischenden Leichtigkeit. Mareikes Blog gehört daher schon seit Jahren zu meinen liebsten Mama-Blogs und ich liege beim Lesen ihrer Beiträge regelmäßig vor Lachen unterm Tisch. 

All ihre tollen Listenwerke und noch viel mehr hat Mareike jetzt in ihrem Buch veröffentlicht, das einfach gute Laune macht, den manchmal schnöden Mutti-Alltag vergessen lässt oder ihn zumindest erleichtert, erklärt und vereinfacht. Also ein Muss in jedem Eltern-Bücherregal und hier habe ich schon mal ein paar urkomische Beispiel-Listen zur Einstimmung für euch:

  • Der Dolch in Mamas Herz: Grausame Kinder-Kommentare (z.B.: „Du bist nicht mehr meine Freundin, nur der Papa“ oder „Mama du hast einen Bart am Bein“)
  • Dunkle Mama-Geheimnisse (z.B.: „Dass man so eine Idee hat, wohin das große Magnetbuch mit den vielen losen Teilen verschwunden sein könnte“ oder „Dass der Spielplatz abends nicht zumacht“)
  • Sieben Dinge für die Papas völlig abgefeiert werden – warum Mamas eigentlich nicht? (z.B.: „Der Tochter eine Frisur machen – Steigerung: mit Flechten“ oder „Zum Elternabend gehen – Steigerung: mit Wortbeitrag“)
  • Die Conni-Titel meiner Albträume (z.B.: „Conni und der Ferienclub-Animateur“ oder „Conni schmeißt die Schule“)
  • Sätze die Kinder leider niemals sagen (z.B.: Ich hab schon mal Hände gewaschen“ oder „Gibt’s noch mehr Salat?“)

Ich sitz schon wieder kichernd am Schreibtisch, wenn ich das nur alles aufschreibe und dabei in Mareikes Buch blättere. Also ich sage es euch: Das Buch ist ein MUSS!!

An den letzten Punkt mit dem „Gibts noch mehr Salat?“ kann ich an dieser Stelle passenderweise auch gleich anknüpfen, denn ich durfte Mareikes Buch ebenfalls eine Liste beisteuern und zwar „Wie man Kinder dazu bringt gesunde Sachen zu essen“. Danke noch einmal dafür – es war mir eine Ehre!

Nachfolgend könnt ihr meinen Gastbeitrag in voller Länge lesen und vielleicht fragen eure Kinder dann ja wirklich bald, ob es noch mehr Salat gibt. ;-)

Gesundes Essen für Kinder – 9 einfache Tricks

Wie man Kinder dazu bringt gesunde Sachen zu essen:

Do-it-yourself-Müsli

Das Kind selbst entscheiden lassen, aus welchen Komponenten es sich sein morgendliches Müsli zusammenstellen möchte. Einfach kleine Gläser oder Schälchen mit Walnüssen, Mandeln, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Trockenobst, Kokosflocken, Goji-Beeren, Hanfsamen, Blaubeeren oder Himbeeren auf den Frühstückstisch stellen und frei wählen lassen. So landen meist automatisch viele (neue) gute Zutaten auf dem Teller und im Mund.  

Gemeinsam backen oder kochen

Wenn Kinder gesehen haben, wie ein Gericht zubereitet wurde, welche Lebensmittel darin sind und wenn sie sogar bei der Zubereitung mithelfen durften, wirkt alles gleich weniger fremd und „bedrohlich“.

Auf hochwertige Beilagen setzen

Wie wäre es statt weißem Reis mal mit Quinoa, Hirse, Dinkel oder Bulgur? Diese Beilagen sind viel nährstoffreicher und halten außerdem länger satt. Weiße Nudeln lassen sich gut durch Vollkornnudeln oder Dinkelnudeln ersetzen. Inzwischen gibt es im Drogeriemarkt, Bioladen oder Reformhaus sogar Linsennudeln, Erbsennudeln und Kichererbsennudeln.

Rohkost-Vorspeise

Vor dem Mittag- oder Abendessen eine kleine Rohkostplatte auf den Tisch stellen und dem Kind sagen, dass das richtige Essen noch einen Moment braucht, es sich aber gerne schon an Obst und Gemüse bedienen darf. Mit ein wenig Hunger funktioniert das erstaunlich gut (ist sogar ein durch Studien belegter Trick).

Säfte und Smoothies anstelle von Obst

Häufig entscheidet auch die Konsistenz darüber, ob ein Kind eine bestimmte Obst- oder Gemüsesorte mag oder nicht. Kinder, die keine geschnittenen Obst-Stücke essen wollen, sind manchmal durchaus für frisch gepresste Säfte oder Smoothies zu begeistern. Süße Sorten wie Orange-Mango oder Ananas-Orange eignen sich für den Anfang sehr gut und können im Laufe der Zeit variiert werden (Smoothies wegen des hohen Fruchtzuckergehalts natürlich auch nicht literweise trinken lassen).

Der Spinat-Trick

Unter eine Frucht-Smoothie lässt sich wunderbar eine Handvoll Babyspinat mischen. So ist der Saft um eine Portion Gemüse reicher, und da Babyspinat sehr geschmacksneutral ist, fällt er gar nicht auf. Falls die Farbe des Saftes den Spinat verrät – einfach in eine blickdichte Trinkflasche füllen.

Gesunde Eiszeit

Gesundes Fruchteis am Stiel lässt sich zuhause leicht selbst herstellen. Einfach frische Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren oder Mangos pürieren und einfrieren – so wird die Vitamin-Bombe als Eisspaß getarnt.

Gemüse in Gebäck verstecken

Ein wirklich guter Trick der gesunden Küche! Es gibt zum Beispiel Rezepte für Süßkartoffel-Brownies oder Schokokuchen mit Avocado oder Rote Beete. Auch im Karottenkuchen fällt das Gemüse geschmacklich nicht auf – kein Kind würde auf die Idee kommen, dass sich darin so gesunde Zutaten verstecken.

Immer an die Elf denken

Laut Studien müssen Kindern neue Lebensmittel um die elf Mal angeboten werden, bevor sie diese überhaupt probieren. Das beruhigt, wenn es mit dem Obst und Gemüse nicht auf Anhieb klappt. Dran bleiben zahlt sich also aus!

4 Herzen!

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